Tipps für den perfekten Hundezaun

Tipp 1: Höhe richtig wählen

Faustregel: Die Zaunhöhe sollte mindestens 1,5× der Widerristhöhe deines Hundes betragen. Ein Border Collie springt über 80 cm Zaun wie nichts — mit 120 cm bist du auf der sicheren Seite, mit 150 cm sehr sicher.

Tipp 2: Unterkante sichern

Viele Hunde graben, bis sie unter dem Zaun durchpassen. Abhilfe: Pflastersteine flach verlegt als Kriechsperre, oder ein Betonband das den Untergrund versiegelt. Für intensive Graber empfehlen wir ein L-förmig eingegrabenes Drahtgitter.

Tipp 3: Selbstschließende Tore

Ein Tor, das du beim Hereinkommen kurz offen lässt, ist ein Fluchtweg. Federscharniere oder ein automatischer Türschließer sind Pflicht. Riegelstangen nach oben — nicht nach unten — damit der Hund ihn nicht hochschiebt.

Tipp 4: Sichtschutz für reaktive Hunde

Hunde, die am Zaun anbellen oder zerren, wenn sie andere Hunde oder Menschen sehen, brauchen Sichtschutz. WPC-Elemente oder Kunststoffstreifen im Zaun reduzieren Reize deutlich.

Tipp 5: Pfostentiefe und Stabilität

Pfosten müssen tief genug einbetoniert sein, damit ein 40-Kilo-Hund, der gegen den Zaun springt, ihn nicht einfach umdrückt. 80 cm Einbetonierung ist Minimum, 100 cm besser.

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